In Tolaga Bay erkunden wir dem laengsten Steg der Welt, welcher 600 Meter ins Meer hineinragt. Ehemals diente er als Landungsbruecke fuer ankommende Gueterschiffe, heute wird er nur noch von Anglern und Ausflueglern genutzt.
Am Strand sollen hier in der Region die beruehmten Paua-Shells zu finden sein: eine besondere, grosse Muschel mit herrlich schillernder Innenseite. Leider werden wir nicht fuendig, stattdessen wird hier wahnsinnig viel Treibholz angespuelt - wer also beim Baden nicht vom Baum erschlagen werden moechte, sollte hier nicht ins Wasser gehen...
Weiter geht's - wir wollen doch noch zum Eastcape und es ist schon spaeter Nachmittag. Doch ploetzlich - oh Schreck! - leutet eine rote Lampe und verkuendet uns, dass unsere Bremse ein Problem hat. Unsere Bremsfluessigkeit ist fast alle und wir haben noch ein paar Berge vor uns. Da unserer Handbremse auch nicht zu trauen ist, muessen wir kurz vor dem Ziel aufgeben. Wie so oft hat jeder Rueckschlag auch was Gutes - in unserem Fall fuehren uns 2 Maori zu einem wunderschoenen, verwunschenen Strand, neben dem sich Pferd und Kuh gute Nacht sagen.
Da stehen wir nun freuen uns ueber unser Glueck im Unglueck. Und wer macht uns jetzt das Abendbrot? Schnick Schack Schnuck!
Da wir Luftlinie auch gar nicht mehr soo weit vom East Cape entfernt sind, beschliessen wir, uns einfach hier den Sonnenaufgang anzusehen. Leider wissen wir nicht, wann genau dieser eigentlich stattfinden wird und muessen uns wohl oder uebel beim Weckerklingeln (5 Uhr) einen umwerfenden Sternenhimmel ansehen. Glueck im Unglueck zum zweiten Mal, einen solchen Sternenhimmel haben wir noch nie gesehen! Als die Sonne dann um 7 Uhr tatsaechlich aufging, waren wir dann doch etwas muede. Nils und Gesine beobachten das unglaubliche Ereignis dann also aus dem Bett heraus, waehrend Jakob sich auf eine kleine Fotoexpedition begibt und nun hier ein paar seiner Resultate praesentieren kann:
Am naechsten Tag koennen wir dann in der Werkstatt die Bremsfluessigkeit auffuellen und weiter geht's. Unterwegs finden wir gluecklicherweise auch noch jede Menge Paua-Shells und schliesslich schaffen wir es dann doch noch zum Eastcape.
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