Mittwoch, 16. Februar 2011

Westcoast - sometimes wet, always wild!

Hier der Beweis: es hat sich doch gelohnt, die Jungs waren tatsaechlich einen Tag Kitesurfen!



(Auch wenn die Bedingungen nicht ganz ideal waren.)



Mit unserem neuen Bus liessen wir Christchurch dann schliesslich hinter uns und machten uns auf Richtung Alpen. Hier sahen wir auch die ersten Schafe, die ja bekanntermassen 90% der Bevoelkerung von Neuseeland ausmachen. Voller Begeisterung beobachteten wir auch diesen falschen Kiwi, der naemlich eigentlich so eine Art Wildhuhn ist und auch gar nicht so selten wie wir dachten...





Unsere erste Nacht verbrachten wir mitten in den Bergen an einem glasklaren Gebirgsfluss mit traumhaftem Panoramablick. Von da gings weiter ueber den Arthurs Pass und an die Westkueste, wo sich die Vegetation schlagartig aenderte. Wo vorher sanfte, mit Gras bewachsene Berge waren, wuchs nun ein Regenwald mit feuchtwarmem Klima und Lianen. Die Route 66 ist nix gegen den Highway, den wir hier fuhren: rauhe See links und tropischer Regenwald rechts.







Die Pancake Rocks - Tourihighlight fuer zwischendurch. Hier hat das Meer auf bisher unbekannte Art und Weise die Felsen derartig geformt, dass sie nun aussehen, wie ein riesen Stapel Eierkuchen.






Nach zwei Tagen durchgehend Regen im Regenwald dichten wir den Spruch auf den Nummernschildern in "always wet, sometimes wild" um und beschlossen, dass es Zeit wird uns mal wieder zu trocknen. Wir fuhren also weiter Richtung Nelson, laut Reisefuehrer der sonnigste Ort auf der Suedinsel.
Auf dem Weg fanden wir einen wunderschoenen Bergsee mit herrlich klarem Wasser und beschlossen, eine Weile zu bleiben. Frohen Mutes sprangen wir ins Wasser...




Ploetzlich sprang Nils jedoch wie von einer Tarantel gestochen aus dem Wasser heraus und meint, er habe etwas "grosses Schwarzes zwischen seinen Beinen" gespuert! Kurz danach entdeckten wir das dunkle Geheimnis dieses Sees...







Eine Riesenmoraene! Da ausserdem noch eine rieseige Wolke an Sandflies unterwegs war, fuhren wir dann doch ziemlich schnell weiter und kamen am naechsten Tag in Nelson an.





So Katja, hier hat Jakob dich kramkpfhaft versucht zu erreichen, in 4m Hoehe hatte er sogar ab und zu einen Balken Handyempfang. :-)


2 Kommentare:

  1. Großartiges Badefoto! Der See sieht aber kalt aus...
    Liebe Grüße ans andere Ende der Welt!
    Deniz

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  2. Ihr Herzis, habe von verstärkter seismischer Aktivität in eurem Umfeld gehört. Nehmt euch zusammen! Alle safe&sound? Besorgten Gruß, Jakob

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